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Zivilschutz im WK, Tag 2

Veröffentlicht am Donnerstag 01 September 2011 13:49:11 von roger.suter (492 mal gelesen)

Auch heute Donnerstag sind die Angehörigen des Zivilschutzes – im Jargon kurz AdZS genannt – teils für die Gemeinden, teils für die ZSO im Einsatz. Zu letzterem Gebiet gehört zum Beispiel der Lasttest, der derzeit mit dem Notstrom-Generator des OKP Eichhölzli durchgeführt wird. Die Pioniere sind unter anderem auf dem Sanzenberg und die Betreuer im Altersheim «Zur Heimat» im Einsatz. 

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Normalerweise geht es im Orts-Kommandoposten (OKP) Eichhölzli relativ ruhig zu und her: Abgesehen vom Kommandoraum, wo rapportiert und auch mal diskutiert wird, herrscht in den Räumen meist konzentrierte Stille. Nicht so während dieses WK: Es steht der Lasttest der Notstromanlage an. Deren Dieselmotor wird bis morgen Freitag 24 Stunden durchgehend laufen und dabei unterschiedlich belastet. Die Kontrolle garantiert, dass das OKP im Ernstfall vollständig unabhängig von der Aussenwelt operieren könnte. Hinter der dicken Panzertür rattert der Motor, die Lüftung pustet Luft durch die Gänge, und überall wuseln Anlagewarte umher und notieren Luftfeuchtigkeit, Ströme und andere Daten von den verschiedenen Messgeräten. 

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Die Unterstützer sorgen derzeit dafür – mit Motorsägen ausgerüstet und mit Seilen gesichert –, dass Weiach einen neuen Aussichtsplatz bekommt: Vom Sanzenberg bietet sich künftig ein schöner Blick hinunter aufs Dorf und weiter über Längg und Rütenen bis zu den Kiesgruben. Massive Holzbänke und eine Feuerstelle komplettieren den schönen Platz oberhalb der Schwändihalde, direkt über der kleinen Felswand. Auch der neue Weg, der vom bestehenden zum Aussichtspunkt führt, ist das Werk der Pioniere. Eine kleine Gruppe stellt zudem am Rhein den Weiacher Bootssteg instand. 

 

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Die Betreuer sind wiederum im Stadler Altersheim «Zur Heimat» engagiert: Auch heute Donnerstag ermöglichen sie anderen Bewohnerinnen und Bewohnern einen Ausflug in die Tössegg und auf den Rhein – Dinge, die mit dem normalen Personalbestand nicht zu bewerkstelligen sind.

Der Kulturgüterschutz stellt eine Dokumentation für die Denkmalpflege zusammen.  

 

WK2011_Feuerstelle.jpg

Und die Küche hat mit Znüni und Mittagessen – diesmal wieder konventionell in der Eichhölzli-Küche zubereitet – für volle Bäuche, Energie und gute Stimmung gesorgt: Zu Schnitzeln an Rahmsauce gab es Nudeln und Salat sowie zum Dessert «Spiegelei» (halbe Aprikose in Vanille-Crème). 


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